Wannsee Pokal Regatta 2017

Der Wannseepokal (PYC/VSaW) – DIE Frühjahrs-Jollenregatta für die FDs/Finn/420er und 29er – macht ja immer auf diesen Gewässern den Auftakt in die Berliner Segelsaison (obwohl die Optis eigentlich die Ersten sind :)). In dieser Jahreszeit kann es schonmal ordentlich blasen. Konnte man auch dieses Mal feststellen … mit Wind zwischen 4 und 7+ Bf in den April Graupel-Schauerzellen war auf jeden Fall viel Action drin und hier und da war das Material dem dann auch nicht mehr ganz gewachsen. So wurde es wiedermal ein starkes Event, mit vielen spektakulären Szenen die so manch einem nicht so schnell aus dem Kopf gehen werden ;). Sehr unterschiedliche sich sehr fix ändernde Licht- und Windverhältnisse – wenn nach den April-Schauern die Sonne herauskommt dann schneidend scharf und brilliant und klar.  Schwer hier mit dem Weitwinkel etwas zu machen (in der Wettfahrt will man nicht so dicht an die Boote ran bei dem Speed), aber auch mit dem Tele wird es anstrengender, da auch auf einem Binnengewässer bei 7Bf  etwas Boots-Bewegung ins Spiel kommt. So hats mir irgendwann den Lensmount-Lock an einer der D800 Bodies abgeschert – sowas ist ärgerlich, da man im Prinzip die Optik dann erstmal nicht mehr abnehmen kann unterwegs. Über den Wartungszugang, den die meisten Nikon Optiken haben, kann man allerdings mit einer spitzen Sonde später den abgescherten Riegel zurückschieben. Das Kameragehäuse ist allerdings nicht mehr zu gebrauchen und ein Fall für NPS, da der kaputte Riegel aus der Kamera fällt und sich dann keine Optik mehr verriegeln lässt.   Das Ganze ist aber ein regelmäßiger Service-Fall bei Nikon – der kleine Stift ist eindeutig völlig underspecified für die großen Super-Teles und mit dem 400f2.8 passiert das oft.

Kleine Auswahl an Bildern vom Sonntag gibt es schonmal hier, mehr dann demnächst – in dieser Woche auf http://soeren.zenfolio.com/wpokal2017 .

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Yacht and Regatta Photography

Some thoughts  I wrote down originally for the KLASSIKER Journal (4.2016) of the FKY.

 

Gedankensplitter zur Yachtfotografie. Die Visualisierung dieses Spannungsbogens von Wind, Wetter, Wasser, Yachten und dem puren Segelsport ist an Vieldimensionalität kaum zu überbieten. Kaum ein Sport ist so stark abhängig vom Wetter, vom Wind, von den äußeren hochvariablen Bedingungen. In der Wandelbarkeit des Wetters und damit des Lichtes und des Wassers liegt auch die Vielschichtigkeit der photographischen Visualisierung des Segelsports. Dazu versucht man Emotionen, Anspannung und Fokussiertheit, die Konzentration beim AmWind-Segeln oder den Flow bei der Gleitfahrt der schnellen Bootsklassen auf den Raumshotgängen einzufangen. Bei den klassischen Yachten sind die dunklen, satten Farben der Holzmaserungen, die tiefe Lacke mit dem silbrigen Glanz spiegelnder Oberflächen, aber auch die vielen Beschlagdetails mit ihren Totalreflexionen und die Rigg-Ästhetik mit ihren vielen Diagonalen und Kreuzungen faszinierende Bildelemente, mit denen man gestalten kann. Dazu kommt die Faszination der Linien, der herrlich schlanken harmonischen Formen, der Überhänge, die sich in Lee ins Wasser schmiegen – Länge machen und herrlich unterschneiden, Wasser zu kleinen Juwelen zerreiben, in denen sich das Licht funkelnd bricht. Auch das Wissen um den kulturellen Wert vieler Konstruktionen oder die Arbeit in jahrelangen Restaurierungsprojekten verleiht der Yachtfotografie eine besondere Magie.
All dies kombiniert sich zu einer Domain für photographische Abenteuer mit unendlich vielen Spielweisen in vielen Licht- und Wettervariationen, die immer wieder neu fasziniert – neue Vorstellungen von Bildkonzepten aufsteigen lässt, die sich zu fixen aber ungeheuer energiegeladenen Ideen entwickeln, deren erfolgreiche Umsetzung auf dem Wasser aber ein Quell geradezu irrer Befriedigung darstellt. Manchmal gelingt was man plant, oft jedoch diktieren die Regatta-Bedingungen die Bildergebnisse und man jagt wild und nass im Zodiac die optimalen spannungsgeladenen Perspektiven, wartet auf die perfekte Rigg-Überlappung bei maximaler Krängung oder auf das dramatische Eintauchen in die nächste Welle, auf das Unterschneiden des Lee-Decks, prävisualisierend und Wendepunkte im Blick, Bewegungsvektoren weiterdenkend. Wie die Regattasegler die perfekten Winddreher und den schnellsten Weg nach Luv, so sucht man die perfekte Komposition, denkt an Lichteinfallswinkel, Telekompression, Schärfeisolation, Spitzlichter oder Reflexionen im Weitwinkel, Hintergrundobjekte und mögliche Landmarken, beobachtet, verschiebt die eigene Position, wägt ab und entscheidet, konzentriert sich auf das perfekte Timing wenn die angedachte Komposition sich realisiert, der Weitwinkelshot perfekt die Sonne anschneiden soll – vergisst den Tag und ist am Abend doch glücklich müde mit Salz im Haar, durchgeschwitzt mit schmerzenden Armen, barfuß in nassen Schuhen und  – voller starker Momente. Its Yacht Photography!  ;-)“   Sören Hese

 

400mm at its best – shooting the background-blur-king

The mother of all lenses: the Nikkor AFS 400mm f2.8G VR ED

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This is one of the lenses that most serious sports photogs have in use regularly. Its THE bread&butter lens of the soccer/football/car racing and swimming/athletics sports photographers. This is a really heavy lens (4.62 kg) and even if you come from a 300mm f2.8 lens design, the size and weight upgrade in significant. Also the price of this lens makes it mostly appear in the hands of those that get assignments and sell some shots. An equipment insurance is pretty much a given when you buy yourself into this level of equipment. Dropping an 7-9k investment is kind of horrifying. However when Nikon upgraded this lens in 2015 the old VR version plummeted in price to the 4500-6000€ region on the second hand market. Its never less a heavy investment and the lens better delivers image quality at this price point.

Well it clearly does. Sharpness is crisp @2.8 also into the far edges and even a wee bit better than my trusty Nikkor AF-S 300mm f2.8 MkI and depth of field at f2.8 is minimal to a point where lens AF calibration plays a critical role to achieve perfectly focused images. Background blur and bokeh are just what you expect. The lens clearly puts every background into a creamy fading soup of smooth changing color tones. Bokeh-balls are well defined without being too edgy. If you up micro contrast to the max some minor onioning is visible within the bokeh balls but you have to search it. Bokeh is a bit “better” (less nervous) than using the AFS MkI 300mm  f2.8 and adding a TC14mkII. You can also add the TC14 to the 400mm and you get a nice and very sharp 550mm f4 lens (you will also need a new AF-lens-calibration set for that combination).

smh-gc13-v2-20161216-6114683-3260Fig.: This lens is big, it even dwarfs the 14-24 or the 70-200 – getting used to this size makes you feel liberated when you hold the 70-200 setup.

Autofocus is the fastest I can remember when compared with other lenses and the Nikkor AF-S 300 mm f2.8 designs are already fast focusing (I can only compare to the AFS mkI version – the most recent incarnation focuses possibly as fast as the 400mm AFS VR). There is no color fringing at all @f2.8. Even the far edges seem to have no signs of CA. You will hardly need any CA-control in post processing. Even in out-of-focus areas CA is nearly absent – there is a tiny amount of green/purple tint but its hard to find. VR (its Nikons VRII generation) is very efficient and clearly helps to stabilize some shots. I usually do not test the VR function much. Its a pretty much an overrated feature imo, for some sports its just useless as you will need very short exposures anyway to get the shot. Its however very useful when you do stabilized pans of moving objects.

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Nachgereicht: Seglerhauspreis 2016

Nachgereicht: da ja die Regatta um den Kaiserpokal (BYC) und der Seglerhauspreis (VSaW) zeitgleich stattfanden war etwas schwierig beide Events abzudecken. Den Seglerhauspreis konnte ich daher kaum ernsthaft fotografieren. Einige Bilder zumindest der 29er sind aber jetzt online hier zu sehen:

http://soeren.zenfolio.com/shp16

Unglücklicherweise hat es massiv geregnet zu dem Zeitpunkt als ich beim 29er Feld war. Der Sonntagmorgen brachte allerdings nochmal sehr gutes Licht.

 

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German Open J70 – Galerie Tag2&4 online

Die letzte Galerie zur J70 German Open ist jetzt online. Durch die guten Bedingungen in Berlin bei diesem Event gibt es insgesamt recht viel ordentliches Bildmaterial. Mit Sponsorenveranstaltung/Eröffnung/Beamershow und Siegerehrung  wars allerdings auch zeitlich eines der Events mit dem größeren Aufwand dieses Jahr.

Die 3te Galerie ist nun hier online: http://soeren.zenfolio.com/j70go2

Einige Ideen sind schlicht am Wetter gescheitert, die Über-Wasser Flüge mit der Drohne sind eine Herausforderung, da ein Teil des doppelten Netzes /RTH Funktion/ schlicht wegfällt auf dem Wasser, allerdings ist das aus der Luft fischen der Phantom vom Mobo aus erheblich einfacher als gedacht. Die Phantom fliegt auch bei schwachem Wind sehr stabil, Tests mit stärkerem Wind mache ich dann aber lieber auf einem großen Feld … . Durch den Formfaktor ist die neu herausgekommene Mavic Pro jedoch eindeutig eine interessante Wahl für diese Shootings. Bleibt zu testen, wie das mit der Leistung aussieht wenn Wind aufkommt. Die Bildqualität dieser kleinen Sensoren ist grenzwertig und eignet sich (auch wenn man alle Register zieht – HDR/LR Nachbearbeitung / Pano Mosaikierung – nur für Plots bis etwas über A3. Das dürfte mit der Mavic Pro kaum besser geworden sein. Mittelfristig muss eine APS-C Kamera an die P3. Hier in der engeren Auswahl ist eine alte Cam von Rico und die A6300 von Sony, ggf auch eine Vollformat A7. Wenn man da ankommt, dann ist es fix auch sinnvoller an den Einsatz einer Inspire 1 Pro mit ZM X5 zu denken.

mtk, Sören

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J70 German Open – Galerien online

Die ersten beiden J70 Galerie zu den German Open sind online. Es ist dann doch recht viel Material entstanden bei dieser Veranstaltung. Die Bedingungen waren aber auch wirklich spitze und BYC/PYC haben das Event klasse gemanaged. Neben der großartigen kulinarischen Versorgung und guter Sponsorenunterstützung war auch der BYC Vereinssupport für das Organisatorische klasse routiniert.

Hier die Galerie zum Practice Race und für den ersten Tag der J70 German Open. Die Bilder vom Tag 2 und 4  und die Siegerehrungsbilder sind dann am Wochenende online.

http://soeren.zenfolio.com/j70go

http://soeren.zenfolio.com/j70gopr

mtk

VG, Sören

 

Shots from Above

Am letzten Tag der J70 German Open gab es dann nochmal sehr wechselhafte Bedingungen mit mehreren Schauerzellen, die recht schöne Lichtmischungen mit der wieder durchbrechenden Sonne erzeugten. Nur für die Drohne war der Tag recht schlecht geeignet. Als dann endlich dauerhafter die Sonne durchkam, war die letzte Wettfahrt auch gelaufen. Durchaus ein Problem ist, das diese Drohnen einfach gar keinen Regen vertragen. Man kann daher bei etwas wechselhaften Bedingungen im Prinzip einpacken und sich auf etwas anderes konzentrieren. Hier ein Shot von der J70 German Open. Um das Maximum an Bildqualität aus dem bescheiden großen Sensor der Phantom 3 zu holen, muss man schlicht HDR Aufnahmen machen (ohne auch den klassischen HDR Effekt erzeugen zu wollen). Da die Drohne recht beeindruckend gut ihre Position hält und der Gimbal die Ausrichtung der Kamera korrigiert sind Mehrfachbelichtungen ganz gut möglich. Dieser Shot wurde allerdings erst im Post kombiniert. Das eröffnet einem eine ganze Reihe von Möglichkeiten bei der Visualisierung von Bewegungen. Bin mir noch nicht so sicher was alles letztendlich realisierbar ist. Im Prinzip muss man sich ja über dem Regattfeld positionieren und das ist überhaupt nicht vereinbar mit den Aufstiegsbestimmungen von Drohnen. mtk, Sören

 

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J70 German Open 2016, Gr. Fenster/Havel/Berlin.