Adobe Lightroom goes Subscription-Only!

Puh – this was bad news yesterday: Adobe published that Lightroom will be a subscription only software in the future. Lightroom 6.13 will be last stand alone update of Lightroom.

Subscription based software licensing is a no-go for me. I will definitely move away from Adobe in the next two years. With support of the D850 in Version 6.13 I will likely make the move by the end of 2018 or beginning of 2019  but I will definitely not buy myself into a cloud based licensing model.

” … a subscription model for catalog-based software is outrageous.” (a comment on PhotographyLife) I fully have to agree, Adobe just killed itself in some parts of the Pro market. So far I can only see “Capture 1” as an alternative. They will likely have a big smile on their faces right now. I will monitor the development of the catalog-based software solutions and will give some options a test drive – but … Adobe LR is not my future anymore – sorry Adobe – too much greed!  Good luck with that. mtc, Sören

Lightroom 4.1 with Axial Color Aberration Correction

The new Lightroom 4-1 Version is out. It supports axial(longitudinal) color aberration correction. The purple/green fringes usually appear with all f1.4 lenses at strong contrast slightly behind and in front of the plane of focus. In the past only CaptureNX/ViewNX was able to correct this effect. Now it is included in Lightroom finally. For me this is the most important post processing gap that has been closed now.  With high speed lenses you are constantly struggling with these CAs and there are only some very expensive lens designs that do not exhibit these types of CAs. Being able to remove these fringes within Lightroom makes the post processing workflow of large amounts of images much easier and faster.

Lightroom uses 4 sliders to do the job. The two “Amount” sliders control the strength of the purple and green removal, while the two “Hue” sliders control the range of hues (the min-max values) that are used for the correction. Usually you do not want other hues than those involved to be corrected  – so these sliders are important to reduce the correction down to you CAs and should be kept together as close as possible.

Adobe explains in more detail how this works in the Lightroom Journal.

Even with this very much against the light captured scene with very difficult illumination conditions (Kaiserpokal sailing regatta from 2011) it is easy to see how the bokeh ball fringing within the sun glint/reflections is reduced. This shot was done with a high speed Nikkor 300 mm f.2.8 lens @f2.8 and depth of field is very much limited here. Color fringing is very nicely removed:

The full subset with purple and green fringing before correction (click into image for a higher resolution version):

Subset after purple/green CA correction applied (default hue range, amount set to 15/20):

Gear Reflektionen aus 2010

Wo die Segelsaison beendet ist bleibt mal Zeit zu reflektieren was einen in 2010 kreativ und qualitativ im photografischen Bereich so voran gebracht hat.

In 2010 hab ich versucht vom Updatewahn in der digitalen Fotografie (kurzzeitig:)) abzuspringen und mal etwas schlauer zu investiert. Das hat sicher damit zu tun, das die aktuellen DSLRs von der Qualität  her inzwischen derartig ausgereift sind, dass man auch mal eine Generation überspringen kann. Es geht dann aber auch um etwas mehr Investition in den Bereich der sich hinter der Kamera abspielt. Was mich in 2010 hier voran gebracht hat, das waren ein paar kleinere Investitionen zum Beispiel in Farb- und WhiteReference-Kalibrationstargets von XRITE und Objektiv Kalibration mit LensAlign oder zusätzliche Neutralgraufilter, um mehr Spielräume bei Langzeitbelichtungen zu haben. Außerdem das Studium einiger guter eBooks. Darum soll es hier mal in der Winterpause gehen. Auch ein Review der Canon G11 ist im Draft. Eine kompakte Kamera mit recht ordentlicher Bildqualität bei niedrigen ISO-Werten. Inzwischen bereits durch die G12 von Canon abgelöst (oder Nikon P7000). Außerdem gibt es um den Jahreswechsel herum mal eine Zusammenfassung des Umstiegs auf die Mac OS X Plattform.

Stay tuned

S.

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_smh8376Aus Mecklenburg Vorpommern (Oktober im Müritz Nationalpark)

Near Infrared & eBooks für die Sommerpause

Bei der aktuellen Geschwindigkeit mit der die Hersteller neue digitale Kameras und Zubehör auf den Markt werfen fällt es schwer in neue digitale Kameras zu investieren. Das Bessere ist immer gleich “around the corner”. Wenn man jedoch eine solide Ausstattung hat, dann macht es Sinn sich aus dem Update-Zyklus der diversen Hersteller auszuklinken und anstatt in Kameras mal in die eigene photographische (Aus)Bildung zu investieren. Dafür bietet sich vor allem immer die Sommerpause an, wenn man mal die Seele baumeln lassen kann. Meine hauptberufliche Tätigkeit liegt ja in der wissenschaftlichen Auswertung von Bilddaten.

Bei mir ist dann mal endlich Zeit ausschließlich nicht-wissenschaftliche Lektüre zu vertilgen. I.d.R. mache ich dann immer ein Investment bei den entsprechenden Fotografen-Legenden aus den Netzwelten. Interessante Kandidaten (die immer wieder mal etwas publizieren was man lesen sollte) sind z.B.:
Joe McNally (der auch einen wunderbaren PhotoBlog führt),
John Shaw (Naturfotograf),
Thom Hogan (der Nikon Guru schlechthin),
Lloyd Chambers oder
Michael Clarke (Adventure und Sport-Fotograf).

Letztes Jahr war bei mir was von McNally dran (Hot Shoe Diaries).
Dieses Jahr ist der Workflow Primer von Clarke dran: “Adobe Photoshop Lightroom 3 – a Professional Photographer`s Workflow” . In der Vollständigkeit ist dieses eBook einfach klasse und ein wunderbarer “Schmöker” mit guten Workflow-Beispielen, Datensicherungskonzepten, Monitorkalibration etc.. Außerdem auf meiner Liste war der “Digital Infrared Guide” von Lloyd Chambers. Dieser Guide zur NahInfrarot-Fotografie ist zwar etwas älter (von 2007) beinhaltet jedoch einige sehr gute Tipps zum NIR-Workflow und zur Weiterverarbeitung der NIR-Bilder in Photoshop mit einigen sehr praktischen Photoshop “action”-Routinen. Außerdem gibt es einen guten Review aktueller Objektive und deren Performance mit einer NIR-konvertierten DSLR.

Dankbare Motive für NIR Aufnahmen sind historische Gebäude bei schönem Wetter mit Vegetation, da Vegetation im NIR durch die Zellstruktur sehr stark reflektiert entstehen sehr surreale Bilder. Hier die Heilandskirche in Sacrow bei Berlin.

Mosaikiertes Panorama (Nikon D1xIR mit Nikkor AF-D 10,5 mm f2.8G):
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Geometrisch entzerrte Aufnahme mit dem 10,5 mm Fisheye (Nikon D1xIR):
dsc_2565-95

Die Bilder kommen so natürlich nicht aus einer NIR konvertierten Kamera, sondern sehen dann erstmal eher so aus:

dsc_2565

Ein großer Teil der RAW Bildverarbeitung passiert bei mir in Adobe Lightroom. Bei den NIR-Bildern sieht das folgendermaßen aus: der RAW File wird in LR importiert, dann werden in Photoshop die Kanäle getauscht, RGB –> BGR (das ist wichtig, da so der Himmel blau abgebildet wird und der starke Rotstich entfernt wird), in LR wird dann der Kontrast und die Whitebalance optimiert und idR. korrigiere ich auch die Geometrie durch ein jeweils angepasstes Objektivprofil, um z.B. die Verzerrung aus den Fisheye Aufnahmen zu entfernen. Das geht erstmalig direkt in LR mit der Version 3. Dabei werden auch gleich für jedes Objektiv die spezifischen chromatischen Aberrationen und ggf. die Vignettierung entfernt. Danach noch ein paar lokale Modifikationen per “Local Adjustment” oder Modifikationen der Sättigung bzw. Noise Reduction.
Thats it. Einen großen Teil kann man in einem Profil in LR abspeichern bzw. als Batchroutine in Photoshop starten und so gleich eine Vielzahl von Bildern verarbeiten.

Adobe Lightroom 3

Lightroom 3 am Horizont: seit einigen Wochen bekannt und etwas für die Freunde der RAW Bilddatenverarbeitung: Lightroom 3 wird Lens-Corrections beinhalten. Für jedes Objektiv gerechnete Korrektur-Profile korrigieren Farbsäume,  Vignettierung und Verzerrungen. Der Clou – man kann auch für Objektive die nicht direkt unterstützt werden mit einem entsprechenden Tool selber Profile erzeugen und integrieren. Wie das funktioniert ist in der aktuellsten Version von Photoshop (CS5) bzw. auf den BETA3 Seiten bereits zu sehen. Zusammen mit der neuen sehr viel effektiveren Rauschfilterung in LR3 ist das sicher genug, um viele Leute zu veranlassen von LR2 auf LR3  upzugraden. Die Beta3 von Lightroom wirkt außerdem erheblich fixer als LR2 – alleine das wäre ein Grund auf die neue Version upzugraden, da die Zeitersparniss beim Editieren großer Bildmengen erheblich sein kann.

Mehr dazu auf der Hauptseite von CS5, und den BETA-Seiten von Lightroom (mtk).