Bokeh with an old 50 mm Carl Zeiss Tessar

Looking for very cheap lenses is kind of a sport and if you look for these lenses in the second hand market of old M42 lenses then its usually easy to find something that works very well for a specific purpose.

When looking for old lenses I am usually into testing lenses for their bokeh characteristics. Its much easier to look into bokeh than it is to test a lens for sharpness or resolution. Bokeh is very subjective and therefore very difficult to parameterize.

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Last week  I found a lens for 15€ from the former east German ZEISS plant “Carl Zeiss Jena” – a 50 mm Tessar f2.8 with M42 mount. These lenses were manufactured for the old Pentacon SLR  cameras and you can find them in second hand camera stores in Germany for below 20€ depending on condition etc (same with the old Meyer-Görlitz lenses).

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The lens has 12 aperture blades and creates a very special smooth background rendering. But as usual its a “feature” if you like the circles of confusion as part of the imaging concept:

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Zeiss Jena 50 mm f2.8 Tessar (M42) & PK13

The 700€ AFS VR 105 mm f2.8 renders the out of focus highlights in less appealing form, but usually bokeh with ring type of features (as in the CZJ 50 mm example from above) is often regarded as “bad” bokeh. However – for me the example from above looks just more special. Below the version from the Nikkor 105 VR:

105 AFS VR Nikkor
Nikkor AF-S 105 mm VR f2.8G Micro

Btw:  this Zeiss lens setup doesnt focus to infinite – its only usable for macro shots.

LensAlign Pro – Lifeline für f1.4

Seit einiger Zeit nutze ich LensAlign Pro, um den Autofocus einiger meiner Objektive zu testen. Für viele Leute mag das etwas übertrieben erscheinen, aber nach meinen Erfahrungen sollte man seine Optiken mindestens jedes Jahr einmal auf Fokusfehler kontrollieren. Genau dafür gib es das LensAlign System und meiner Ansicht nach funktioniert das Ganze recht gut.

1. Man stellt das LensAlign Kalibrations Ziel in einer Entfernung des 20-30 fachen der Brennweite auf (300 mm Optik => 6 – 9 m),

2. man kontrolliert die lotgerechte Ausrichtung der Optik-Kamera Kombi dirkt auf das Autofokustarget (indem man kontroliert, dass die roten Kontrollmarkierungen in der hinteren Schicht durch die kleinen Löcher im AF-Target voll erkennbar sind). Wie das genau funktioniert ist auch nochmal hier besser erklärt und

3. macht dann einige Testaufnahmen, bei denen man jeweils immer wieder vor der Aufnahme die Optik defokussiert, damit sich das AF-System wieder neu auf das AF-Target einstellen muss (für diese Testaufnahmen sollten natürlich die roten Kontrollpunkte verdeckt werden mit der integrierten Blende).

Anschließend kann man auf dem schräg neben dem AF-Target angebrachten “Ruler” sauber die Front- oder Back-Fokussierung auf den Bildern ablesen. Das sieht dann bei der Testaufnahme aus wie in diesem Bild hier:

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In diesem Beispiel dreht es sich um eine Testaufnahme mit dem Nikon AFS 300 f2.8 und man kann recht gut erkennen, das der Fokus exakt auf der “0-Marke” sitzt. Die Optik also weder Front- noch Back-fokussiert.

_smh5516-2(Ausschnittsvergößerung aus dem Testbild oben)

Das AFS 300 f2.8 produziert fast immer ein Volltreffer, anders sieht es bei dem Nikkor 70-200 f2.8 AFS VR aus. Bei dieser Optik liegt der Fokus eindeutig des öfteren hinter dem Fokustarget. Anfang dieses Jahres war mir das zu bunt geworden und ich hab die Optik beim Nikon Service Point München neu kalibrieren lassen. Mit modernen DSLRs lässt sich die Fehlfokussierung auch in der Kamera korrigieren (D300s, D3s, D3, D3x, D700), aber für meine D2x brauche ich sauber eingestellt Objektive.

Das spielt natürlich vor allem eine Rolle, wenn man oft mit Offenblende fotografiert. Bei mir sind das sicherlich 80-90 % aller Bilder und eine Optik mit starkem Backfocusing führt da zu enorm vielen unscharfen Bildern.

Im folgenden Beispiel ein Testbild vom 70-200er Zoom, der bei mir nach einem 3/4 Jahr schon wieder bei den meisten Bilder ein schwaches Backfocussing zeigt:

_smh5507Maximaler Fokus liegt in der mittleren Skala der Meßlatte ca. zwischen 8 und 12.

Tja so ein einfacher Test ist unglaublich entspannend, da man endlich mal in der Lage ist reproduzierbar zu untersuchen, wie die Optik auf ein kontrastreiches Ziel fokussiert. Weihnachten ist ein guter Zeitpunkt, um mal alle Optiken genau durchzuchecken (wenn mal etwas Ruhe zu den Feiertagen einkehrt).

Besinnliche Weihnachtspause!

S.

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(Trioplan Parting Shot)