37°C und der 36. Georg-Hoffmann Preis

Tja, im Juli kann es halt recht warm werden in Berlin. Das will man ja auch, …. aber es sollte halt auch ordentlich blasen damit man segeln kann. In der Kombination ist das aber im Juli leider selten. So hat es auch dieses Wochenende zum 36. Georg-Hoffmann Erinnerungspreis des SCAhoi nicht so ganz hingehauen.

Photografisch wird es dann eher anspruchsvoll, da ja keine große Action zu sehen ist.
Die kleine Vorschau zur Galerie hier ist dann auch ein klassischer Peak-Action Shot und der Welle eines vorbeifahrenden Dampfers der Ausflugsschiffahrt zu verdanken.

Die Galerie dann bis zur Mitte der Woche.

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Panoramen zur Havel Klassik

Zur Havel Klassik gibt es noch einen kleinen Nachschlag:
http://soeren.zenfolio.com/havelklassik2010pano

Nochmal einige Panoramen. Diese Panoramen sind aus mehreren Bildern zusammengesetzt und daher im Original erheblich größer als die normalen Bilddateien, eignen sich daher aber besonders für sehr großformatige Ausgaben. Panoramen zu fotografieren über automatisches Zusammenfügen (stitchen) von Einzelbildern ist bei Segel-/Regatta-events nicht ganz so einfach, da sich die einzelnen Boote ja während der Aufnahme der Panoramaserie weiterbewegen. Man braucht daher eine automatische Erkennung von bewegten Objekten beim Bildmosaikieren. Belichtung und Schärfepunkt sollten sich innerhalb einer solchen Bilderserie auch nicht ändern. Nicht zuletzt ist problematisch, dass man sich ja auf einem schwankenden Boot befindet und den Schwenk mit der Bildserie dazu noch schnell umsetzen muss. Dafür hat man auf einem Boot naturgemäß keine Hilfen wie ein Stativ oder PanoramaKopf zur Verfügung. Das Pano entsteht über den Freihand-Schwenk – also aus der Hand / Pi * Daumen … .

So wie das die Stitching-Software sieht ist das natürlich noch nicht zu gebrauchen:

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Neben der Anpassung der spektralen Eigenschaften der Bilder muss hier auch entschieden werden, in welchem Bild das Segelboot gelöscht werden soll, ansonsten existiert das Boot im finalen Mosaik gleich mehrere male.

Ein Ergebnis könnte so aussehen:

Havel Klassik Panorama (aus 6 Einzelbildern) vor der Meierei (Pfaueninsel)
Havel Klassik Panorama (aus 6 Einzelbildern) vor der Meierei (Pfaueninsel)

Kompositorische Aspekte sind wichtig, um ein interessantes Panorama zu gestalten. Im Beispiel hier ging das schief. Das Boot hätte sich besser im linken Drittel befunden, als im rechten Drittel. Im rechten Drittel entsteht ein Eindruck des “aus der Szene heraus fahrens”. Befindet sich das Boot im linken Drittel, entsteht hier der Eindruck des Ankommens, was erheblich besser wirkt. Natürlich ist die alte Meierei im Hintergrund (auf der Pfaueninsel) ein wichtiges Bildelement. Durch das Boot im linken Drittel, wird die Meierei zu einer direkten Blickführung (erster Blick zum Segelboot, zweiter Blick zur Meierei, das Boot zeigt gewissermaßen auf die Meierei):

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Für den Bildaufbau wäre eine etwas stärker hinter dem Boot befindliche Position für das Panorama noch besser gewesen.

Ein anderes Problem – hier nicht zu erkennen – war der Fernsehturm auf dem Schäferberg. Die Betonsäule tauchte auf einigen Bildern hinter dem Wald auf und hat so einige Bilder etwas “zerstört”. Die Turmanteile sind allerdings einfach nachträglich freistellbar und durch Texturen aus den benachbarten Wolken zu ersetzen.

Die perfekte Komposition wäre ggf. auch mit etwas weniger Brennweite besser gelungen. Für dieses Bild war ich schon fast im Flachwasser des gegenüberliegenden Ufers angekommen.
Natürlich lässt sich aus dem Bild noch so einiges Anderes machen:

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Havel Klassik Galerie online

Die Havel Klassik Galerie 2010 ist nun online. Alle Bilder unter:
http://soeren.zenfolio.com/havelklassik2010
Ein BestOf gibt es auf der Hauptseite von http://www.sailpower.de.

Alle Ergebnisse zur Regatta gibt es auf den Seiten des ASV unter:
http://www.asv-berlin.de/de/regatten/havel-klassik.html.

Ok, das ging dann doch nicht so fix wie ich dachte. Die “Havel Klassik” ist vor dem Hintergrund der Preußischen “Schlösser und Gärten Landschaft” an der Havel wohl eine der fotogensten Regatten in Berlin. Bleibt zu hoffen, dass andere Klassiker wie z.B. die Edelholz Regatta vom VSaW in Berlin auch noch populärer werden.

Havel-Klassik am Horizont

Nach der Edelholz Regatta in Berlin (VSaW) vom letzten Wochenende gibt es am nächsten Wochenende gleich die nächste Regatta für klassische Yachten und Jollen: die Havel-Klassik vom ASV Berlin.

Die Havel-Klassik hat sich zu einem recht großen Regattaevent in Berlin entwickelt und dieses Jahr wird sailpower.de diese Regatta recht intensiv begleiten (als Entspannung zwischen den letzten Wehen der Anfertigung meiner Habilitationsarbeit – yes! it is nearly done:) ). Mtk

“60 Seemeilen” & Timing für den Golden Sundown (Update)

Die volle Galerie zu den 60 Seemeilen ist jetzt hier online: http://soeren.zenfolio.com/60sm2010

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(Kleine Vorschau auf die 60sm-Galerie. Sonne gab es auch, allerdings war das ein klassisches Beispiel für “warten hätte sich gelohnt”. Kurz vor Sonnenuntergang schenkte der Himmel nämlich eine perfekte Lücke für ein tolles golden-rotes Lichtwunder zum sundown . Ich schätze mal das waren so 25 Minuten Lichtspektakel. Schade nur, dass die Presse schon runter war vom Wasser … Mmmh.

Wie immer: alles ist eine Frage des präzisen Timings.)

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“60 Seemeilen” in Berlin

Am kommenden Wochenende starten wieder einmal die “60 Seemeilen” auf den Berliner Gewässern. Das Revier liegt laut Ausschreibung im Bereich “Wannsee, Unterhavel zwischen Kälberwerder und Schildhorn”. Da die Regatta am Nachmittag startet und für die meisten Teilnehmer erst im Morgengrauen des nächsten Tages endet, ist das eine der ganz wenigen Gelegenheiten mal eine Regatta bei gutem Licht zu fotografieren. IdR ist man ja ab 10 Uhr bis 14 Uhr auf dem Wasser. Hier wird jedoch in den Sonnenuntergang gesegelt und das mit einem großen Starterfeld. Je nach Windsituation wirds auf Sailpower.de wieder Bilder geben.

50 mm Bokeh Contest for the Nikon F-Mount

Here comes a gear centric contribution:

From left to right: Sigma 50 mm f1.4 EX DG HSM, Nikkor AFS 50 mm f1.4 G, Nikkor AIS 50 mm f1.2, Nikkor AIS 50 mm f1.8

The 50 mm lens has been a popular choice for portraits with APS-C sensor cameras and for low light photography in general. For Nikon based photographers the AF-D version of the 50/1.4 was long overdue for an update when Nikon introduced the AF-S G type version with a fresh and new lens design.
Lets summarize: mapping the market for a 50 mm for a while the only AF alternatives for the Nikon F-mount right now are:

1. the new Nikkor 50 mm AFS f1.4G,
2. the old D-type Nikkor 50 mm AF 1.4D,
3. the D-type Nikkor 50 mm AF f1.8D and
4. the Sigma AF 50 mm f1.4 EX DG HSM.

For manual focus lenses there are more alternatives around. Usually with these low light and minimal DOF lenses you do want an AF option.

Of the 4 AF lenses 2 have an ultrasonic ring engine for focusing. So lets concentrate on these two concepts. The Sigma 50 f1.4 EX DG HSM and the Nikon AFS 50 mm f1.4G are the most recent developments. There are rumours floating around of a new Nikon f1.2 AFS version to be released soon (might never happen – but who knows).

Sigma did put some effort into redesigning the 50 mm so it will be interesting to see how the Sigma compares to the Nikon. This lens comparison will primarily focus on some often not described characteristics of these lenses: out of focus properties or often labelled “bokeh” characteristics. There are some other important aspects to consider when one decides which lens to buy. Sharpness and focus accuracy comes to mind. But my primarily concern was how the out of focus areas look like in these lens designs. The Sigma received lots of praise for its bokeh in various comments and net reviews – so this lens seems to be a clear option for portraits, weddings and child photography.

The Sigma is a huge lens compared with the usual lens size in this class. The front element is close in size to the Nikon 85 f1.4 AF-D but the hefty feeling of this lens makes the lens/camera combo just feel right – especially with larger Nikon DSLR bodies the Sigma seems to be just right in size and weight. And that should be mentioned: the lens just looks somehow good with this massive amount of glass (was just wondering why I hesitate to name it: the lens looks sexy! here we go). The lens comes with the typical Sigma surface finish. This crinkle paint seems to attract dust and dirt but the grip with this lens is perfect.

The AF with my Sigma sample was constantly back focusing on close and far range objects (could be corrected with a focus calibration enabled camera body). The Nikon sample that I used is doing much better here. AF is nearly always spot on – but the Nikon AF is much slower than the Sigma HSM AF system. If you need a fast AF than the Nikkor is not the lens for you. The AF just doesn’t “snap” to its focus point and seems slow and sluggish. The Sigma is more responsive here and the quick lock on objects makes fun. The Sigma seems however to miss the precise focus point more often.

Resolution figures are not my main interest with these lenses. If you want to know more about MFT etc. than check the DPReview pages about both lenses:

DPReview Nikkor 50 mm AFS G f1.4
DPReview Sigma 50 mm DG HSM f1.4 .

One aspect that is rarely tested is the quality of the OoF highlights and the quality of the bokeh of these two lenses. This is a property that is difficult to measure and also subjective.
The Sigma has a very two-sided character here. It renders the out of focus objects with better (smoother) bokeh than the Nikkor – the style has a painting like finish – but this is only true as long as your out of focus area has no strong highlights.



Below: Sigma 50 mm f1.4 EX DG HSM, Above: Nikkor AFS 50 mm f1.4 G

This makes the problem more obvious:

Read the full review here:

http://www.soerenhese.de/reviews/review-50.htm


Galerie zur Wannsee Woche 2010 online

Die Bilder der Wannsee Woche sind online. Recht regnerische aber am Sonntag auch sonnig und windige Impressionen. Die Drachen waren ja am Sonnabend schon fertig, daher gibt es vom besseren Licht am Sonntag nur Bilder der Trias und Star Boote. Direktlinks zu den Galerien: Trias, Star, Drachen. Es sind einige recht nette Star-Boot Studien entstanden.

Ein BestOf  gibt es auf der Hauptseite von http://www.sailpower.de unter

Http://www.sailpower.de/index.wawo10.htm