Folkeboot Berliner Meisterschaft

Kleiner Nachtrag vom eher sehr schwachwindigen letzten Wochenende. Diesmal war ich  als Teil der Wettfahrtleitung recht kurzfristig eingesprungen. Das Wetter hatte dann aber neben erstaunlich düsteren Wolkenungetümen nix weiter zu bieten gehabt. Merkwürdig das sich trotz der enormen Wolken kaum ein Lüftchen bewegt hat. Bilder vom Event gibt es in einer etwas bescheidenen Galerie.

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Die Korsare werden es dieses Wochenende wohl auch nicht sehr viel besser erwischt haben. Kann mich nicht an ein Jahr mit derartig vielen Flautenwochenenden erinnern – vielleicht haben die Jetons nächstes WE ja mehr Glück. Bis danne! S.

Galerie zur IDM2010 der Starboote online

Die Galerie ist nun online. Seglerisch und fotografische gesehen war der Dienstag, an dem die Bilder entstanden sind wohl der interessanteste Tag der IDM Woche. In der Mittagspause, in der ich auf dem Wasser war konnte ich dann auch gleich einen “geknickten” Star mit dem Kutter nach Hause schleppen. Bei dem Bergemanöver hab ich schätzungsweise 2 Luvtonnenrundungen der ganzen Meute verpasst, aber was tut man nicht alles :).  Ein komplettes Starboot Rigg einzusammeln das dauert halt.

Die Galerie gibt es nun hier:  http://soeren.zenfolio.com/idm2010star

BestOF auf der Hauptseite: http://www.sailpower.de

Summer down time …

Sailpower.de (and its online gallery) is down in August. You can order images in the gallery but the download link will not be send to you before end of August (maybe mid of August if I  find net access somewhere).  I take a summer break to recharge mind and soul and for chasing some light(houses) at the coast.

Have a great summer!

Sören

August-Tobias-Preis des ZSV

Endlich ist der Wind nach einer langen windschwachen Hochdruckphase wieder da!  Zum August-Tobias-Preis  des ZSV gab es dann auch ganz ordentliche Böen – laut wind-berlin.de bis 7Bf – fühlte sich aber eher wie 5Bf an. Für manch einen Spi war es aber wohl so oder so zuviel.

Bildergalerie unter:  http://soeren.zenfolio.com/atp2010

Die Ergebnisse sind hier beim Zeuthener Segler-Verein online.

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Near Infrared & eBooks für die Sommerpause

Bei der aktuellen Geschwindigkeit mit der die Hersteller neue digitale Kameras und Zubehör auf den Markt werfen fällt es schwer in neue digitale Kameras zu investieren. Das Bessere ist immer gleich “around the corner”. Wenn man jedoch eine solide Ausstattung hat, dann macht es Sinn sich aus dem Update-Zyklus der diversen Hersteller auszuklinken und anstatt in Kameras mal in die eigene photographische (Aus)Bildung zu investieren. Dafür bietet sich vor allem immer die Sommerpause an, wenn man mal die Seele baumeln lassen kann. Meine hauptberufliche Tätigkeit liegt ja in der wissenschaftlichen Auswertung von Bilddaten.

Bei mir ist dann mal endlich Zeit ausschließlich nicht-wissenschaftliche Lektüre zu vertilgen. I.d.R. mache ich dann immer ein Investment bei den entsprechenden Fotografen-Legenden aus den Netzwelten. Interessante Kandidaten (die immer wieder mal etwas publizieren was man lesen sollte) sind z.B.:
Joe McNally (der auch einen wunderbaren PhotoBlog führt),
John Shaw (Naturfotograf),
Thom Hogan (der Nikon Guru schlechthin),
Lloyd Chambers oder
Michael Clarke (Adventure und Sport-Fotograf).

Letztes Jahr war bei mir was von McNally dran (Hot Shoe Diaries).
Dieses Jahr ist der Workflow Primer von Clarke dran: “Adobe Photoshop Lightroom 3 – a Professional Photographer`s Workflow” . In der Vollständigkeit ist dieses eBook einfach klasse und ein wunderbarer “Schmöker” mit guten Workflow-Beispielen, Datensicherungskonzepten, Monitorkalibration etc.. Außerdem auf meiner Liste war der “Digital Infrared Guide” von Lloyd Chambers. Dieser Guide zur NahInfrarot-Fotografie ist zwar etwas älter (von 2007) beinhaltet jedoch einige sehr gute Tipps zum NIR-Workflow und zur Weiterverarbeitung der NIR-Bilder in Photoshop mit einigen sehr praktischen Photoshop “action”-Routinen. Außerdem gibt es einen guten Review aktueller Objektive und deren Performance mit einer NIR-konvertierten DSLR.

Dankbare Motive für NIR Aufnahmen sind historische Gebäude bei schönem Wetter mit Vegetation, da Vegetation im NIR durch die Zellstruktur sehr stark reflektiert entstehen sehr surreale Bilder. Hier die Heilandskirche in Sacrow bei Berlin.

Mosaikiertes Panorama (Nikon D1xIR mit Nikkor AF-D 10,5 mm f2.8G):
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Geometrisch entzerrte Aufnahme mit dem 10,5 mm Fisheye (Nikon D1xIR):
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Die Bilder kommen so natürlich nicht aus einer NIR konvertierten Kamera, sondern sehen dann erstmal eher so aus:

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Ein großer Teil der RAW Bildverarbeitung passiert bei mir in Adobe Lightroom. Bei den NIR-Bildern sieht das folgendermaßen aus: der RAW File wird in LR importiert, dann werden in Photoshop die Kanäle getauscht, RGB –> BGR (das ist wichtig, da so der Himmel blau abgebildet wird und der starke Rotstich entfernt wird), in LR wird dann der Kontrast und die Whitebalance optimiert und idR. korrigiere ich auch die Geometrie durch ein jeweils angepasstes Objektivprofil, um z.B. die Verzerrung aus den Fisheye Aufnahmen zu entfernen. Das geht erstmalig direkt in LR mit der Version 3. Dabei werden auch gleich für jedes Objektiv die spezifischen chromatischen Aberrationen und ggf. die Vignettierung entfernt. Danach noch ein paar lokale Modifikationen per “Local Adjustment” oder Modifikationen der Sättigung bzw. Noise Reduction.
Thats it. Einen großen Teil kann man in einem Profil in LR abspeichern bzw. als Batchroutine in Photoshop starten und so gleich eine Vielzahl von Bildern verarbeiten.

37°C und der 36. Georg-Hoffmann Preis

Tja, im Juli kann es halt recht warm werden in Berlin. Das will man ja auch, …. aber es sollte halt auch ordentlich blasen damit man segeln kann. In der Kombination ist das aber im Juli leider selten. So hat es auch dieses Wochenende zum 36. Georg-Hoffmann Erinnerungspreis des SCAhoi nicht so ganz hingehauen.

Photografisch wird es dann eher anspruchsvoll, da ja keine große Action zu sehen ist.
Die kleine Vorschau zur Galerie hier ist dann auch ein klassischer Peak-Action Shot und der Welle eines vorbeifahrenden Dampfers der Ausflugsschiffahrt zu verdanken.

Die Galerie dann bis zur Mitte der Woche.

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Panoramen zur Havel Klassik

Zur Havel Klassik gibt es noch einen kleinen Nachschlag:
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Nochmal einige Panoramen. Diese Panoramen sind aus mehreren Bildern zusammengesetzt und daher im Original erheblich größer als die normalen Bilddateien, eignen sich daher aber besonders für sehr großformatige Ausgaben. Panoramen zu fotografieren über automatisches Zusammenfügen (stitchen) von Einzelbildern ist bei Segel-/Regatta-events nicht ganz so einfach, da sich die einzelnen Boote ja während der Aufnahme der Panoramaserie weiterbewegen. Man braucht daher eine automatische Erkennung von bewegten Objekten beim Bildmosaikieren. Belichtung und Schärfepunkt sollten sich innerhalb einer solchen Bilderserie auch nicht ändern. Nicht zuletzt ist problematisch, dass man sich ja auf einem schwankenden Boot befindet und den Schwenk mit der Bildserie dazu noch schnell umsetzen muss. Dafür hat man auf einem Boot naturgemäß keine Hilfen wie ein Stativ oder PanoramaKopf zur Verfügung. Das Pano entsteht über den Freihand-Schwenk – also aus der Hand / Pi * Daumen … .

So wie das die Stitching-Software sieht ist das natürlich noch nicht zu gebrauchen:

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Neben der Anpassung der spektralen Eigenschaften der Bilder muss hier auch entschieden werden, in welchem Bild das Segelboot gelöscht werden soll, ansonsten existiert das Boot im finalen Mosaik gleich mehrere male.

Ein Ergebnis könnte so aussehen:

Havel Klassik Panorama (aus 6 Einzelbildern) vor der Meierei (Pfaueninsel)
Havel Klassik Panorama (aus 6 Einzelbildern) vor der Meierei (Pfaueninsel)

Kompositorische Aspekte sind wichtig, um ein interessantes Panorama zu gestalten. Im Beispiel hier ging das schief. Das Boot hätte sich besser im linken Drittel befunden, als im rechten Drittel. Im rechten Drittel entsteht ein Eindruck des “aus der Szene heraus fahrens”. Befindet sich das Boot im linken Drittel, entsteht hier der Eindruck des Ankommens, was erheblich besser wirkt. Natürlich ist die alte Meierei im Hintergrund (auf der Pfaueninsel) ein wichtiges Bildelement. Durch das Boot im linken Drittel, wird die Meierei zu einer direkten Blickführung (erster Blick zum Segelboot, zweiter Blick zur Meierei, das Boot zeigt gewissermaßen auf die Meierei):

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Für den Bildaufbau wäre eine etwas stärker hinter dem Boot befindliche Position für das Panorama noch besser gewesen.

Ein anderes Problem – hier nicht zu erkennen – war der Fernsehturm auf dem Schäferberg. Die Betonsäule tauchte auf einigen Bildern hinter dem Wald auf und hat so einige Bilder etwas “zerstört”. Die Turmanteile sind allerdings einfach nachträglich freistellbar und durch Texturen aus den benachbarten Wolken zu ersetzen.

Die perfekte Komposition wäre ggf. auch mit etwas weniger Brennweite besser gelungen. Für dieses Bild war ich schon fast im Flachwasser des gegenüberliegenden Ufers angekommen.
Natürlich lässt sich aus dem Bild noch so einiges Anderes machen:

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Havel Klassik Galerie online

Die Havel Klassik Galerie 2010 ist nun online. Alle Bilder unter:
http://soeren.zenfolio.com/havelklassik2010
Ein BestOf gibt es auf der Hauptseite von http://www.sailpower.de.

Alle Ergebnisse zur Regatta gibt es auf den Seiten des ASV unter:
http://www.asv-berlin.de/de/regatten/havel-klassik.html.

Ok, das ging dann doch nicht so fix wie ich dachte. Die “Havel Klassik” ist vor dem Hintergrund der Preußischen “Schlösser und Gärten Landschaft” an der Havel wohl eine der fotogensten Regatten in Berlin. Bleibt zu hoffen, dass andere Klassiker wie z.B. die Edelholz Regatta vom VSaW in Berlin auch noch populärer werden.